24. September 2026
Einlass: 19:00 Uhr
Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: VVK: 18 AK: 25€
Danny Dziuk
UNTERM RADAR - feat. KRAZY
Deutschsprachige Songs, Chansons und manchmal auch Lieder.
Das Spektrum seiner enthusiastischen Fürsprecher reicht von Wolfgang Niedecken* bis hin zu Wiglaf Droste*. Lt Norbert Krampf (FAZ) sind seine Lieder „durchdrungen von hinreißend trockenem Humor, mit dem er sich gekonnt zwischen der romantischen Leidenschaft Rio Reisers und dem lakonischen Erzählstil Sven Regeners platziert.“ Patrick Bahners verortete den „Großen aus dem Hintergrund“ ebenfalls in der FAZ gar „auf den Spuren Shakespeares“. Mit zahlreichen Preisen sowie von der Kritik mit weiteren Lobeshymnen* überhäuft, ist ihm dennoch ein größeres Publikum bisher versagt oder – je nach Sichtweise – erspart geblieben:
„Ziemlich >Unterm Radar< bringt Danny Dziuk seit Jahrzehnten seine Tonträger heraus. Seine Zusammenarbeit mit Stoppok oder Annett Louisan machte ihn zu einem der anerkanntesten Songwriter. Singt er seine Lieder selbst, gewinnen sie in ihrer lakonischen und dann wieder engagierten Art eine einzigartige Kraft“, hieß es in der Begründung der Jury zum Preis der deutschen Schallplattenkritik 2023. Die JUNGE WELT dazu: „Klug formulierte Fragen oder Geschichten, deren Seele, Geist und Witz immer wieder an Kurt Tucholsky und, vielleicht auf diesem Album sogar noch mehr als sonst schon, an Randy Newman erinnern.“ Und ebenso sei Bob Dylan „erkennbar, wohlverstanden und verarbeitet“, schrieb der ROLLING STONE.

Teils als Brotjob schrieb Danny Dziuk zahlreiche Theater- & Filmmusiken bis hin zu diversen ‚Tatort’en oder auch symphonische Arrangements für Axel Prahls Inselorchester, mit dem er immer mal wieder als musikalischer Direktor durch die Lande tourt. Außerdem war der Wahl-Berliner international als Keyboarder ua mit Sheryl Crow, David Lindley und Keb‘ Mo‘ unterwegs.
Das vor allem durch musikalische Stilvielfalt bestechende, aktuelle Album wirft einmal mehr ein sehr helles, kritisch-humorvolles Licht auf die persönlichen wie gesellschaftlichen Absurditäten der Menschheit und beschäftigt sich zudem damit, dass es sich gar nicht so schlecht anfühlt, selbst immer noch als Geheimtipp zu firmieren: kommt halt immer auch darauf an, für wen…

…und so ist er weiterhin regelmäßig unregelmäßig zu Gast im subrosa. „Wenn zwei zueinander passen…“ (Danny Dziuk)
Vorstellen wird Danny Dziuk (voc, piano, git, loops) seine deutschsprachigen Songs im Kleinstformat, unterstützt von der Kölner Songwriterin KRAZY (voc, perc, git). Und da KRAZY – lt Bonner Stadtmagazin „ein poetisches und musikalisches Untergrundwunder ohnegleichen“ – vor kurzem ein feines neues Album „in stiefeln“ veröffentlicht hat, wird sie auch ein paar eigene Songs vorstellen, wozu Meister Dziuk dann auch mal die Klappe halten und sie ergebenst am Klavier begleiten wird. Heute abend, lebendig auf der Bühne…unten, am Hafen 🙂
TICKETS im VVK hier an der Bar gebührenfrei +
zu den üblichen Bedingungen via Rausgegangen!

*Jajaja, der große, 2019 verstorbene Wiglaf Droste attestierte ihm „die Künste zu beherrschen, am Puls der Zeit zu sein, sich in seiner eigenen Zeit zu bewegen und dabei Zeitloses zu schaffen“; Wolfgang Niedecken hält ihn für „verkannt“ bzw einen „phantastischen Texter und tollen Sänger, dem ich viel mehr Erfolg gönnen würde“.
More QUOTES:
„Superlative soll man ja scheuen wie der Teufel das Weihwasser, aber wenn ich ein Meisterwerk höre, erkenne ich es.“ CULTURMAG, Thomas Wörtche
„Die Musik hat eine unbändige Kraft, die Texte haben sie auch, seien sie politisch, satirisch oder lyrisch. In der Kombination gibt es derzeit keinen, der ihm das Wasser reichen könnte.“ ZETT5, Thomas Veigel
„Unter den deutschen Liedermachern (…) denkt niemand das Private und das Politische, die Schönheit und den Protest so berückend und überzeugend zusammen wie Dziuk.“ ROLLING STONE, Maik Brüggemeyer
„Selten erlebt man bei einem Konzert, wie Zuhörer im Publikum genauso intensiv zuhören, wie diese Texte gearbeitet sind.“ JUNGE WELT, Frank Schwarzberg
„Dziuks Songs können so knuffig sein wie ein schnurrender Kater, aber auch zuschnappen wie ein Pitbull.“ BERLINER ZEITUNG, Thorsten Wahl
„Kleinode sind es, jedes für sich, mit unaufdringlich eingängigen Melodien, verspielten Texten voll Tiefe und wunderbaren Arrangements, lose angelehnt an das 70er-Klangbild eines Randy Newman, John Prine oder Warren Zevon.“ JUNGE WELT, Frank Schwarzenberg
„Dass der Langzeit-Berliner zu den begnadetsten Songwritern hierzulande zählt, beweist jedes seiner Solo-Alben.“ TAGESSPIEGEL, Kai Müller
„Sieht aus wie weiland Eduard Mörike und rockt los wie Tom Waits … der schräge Vogel zitiert sich unbefangen und gekonnt quer durch die Rockballaden-Historie. Lässt es wabern wie Led Zeppelin, jault wie Bob Dylan, murmelt düster wie der böse Randy Newman.“ FRANKFURTER RUNDSCHAU, Dör
„Unprätentiös, fernab jeglicher Hochglanzpolitur und unbeeindruckt vom scheinbar immer schneller werdenden Lauf der Dinge.“ SÜDDEUTSCHE ZEITUNG, Nicola Seipp
„Dziuk hat eine eigene Sprache, die sich nie ganz packen lässt und gleichzeitig so auf dem Punkt ist, dass man nur staunend zuhören kann.“ CRAZYWIRE, Freda Ressel
„Danny Dziuk … ist der wahrscheinlich beste Songschreiber, den es zurzeit in Deutschland gibt. Die Songs pendeln textlich zwischen leichtfüßigen Alltagsbeobachtungen und poetischen, dabei aber stets lakonischen Verschwurbelungen, die man erst beim siebten Hören ganz versteht, aber dann treffen sie einen wie ein Vorschlaghammer auf den Kopf.“ SUBWAY, Hartmut el Kurdi
„Seine Vorlieben? Da kann man bei Tom Waits anfangen und bei Nick Cave aufhören, da kann man einschlägige Listen des Jazz und der Weltmusik bereisen. Immer findet man das Existenzielle, das das Zeitgemäße übersteigt, mitunter erinnern die Songs an Leonard Cohen: das Lied als Gebet. Bekenntnisse des Künstlers: „Im gelungenen Fall steht die Musik über der Politik, sie macht die Sicht auf die Welt weiter und größer.“ Dziuk entwaffnet Inhumanes durch Schönheit. Ein Ausnahmekünstler, zeitlos seine Platten. Selten ist das.“ LEIPZIGER VOLKSZEITUNG, Mathias Schulze
🙂