10. September 2026
Einlass: 19:00 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr
Eintritt: VVK: 15 AK: 19€
Güner Künier
yaramaz < FLIRT 99 >
No Wave * Post & Synth Punk * Riot Noise

Güner Künier wurde 1990 im türkischen Izmir geboren und zog mit ihrer Familie im Alter von drei Jahren nach Flensburg, wo sie auch aufwuchs. Im Jugendalter spielte sie dort in ersten Bands, ehe sie zum Studium des Wirtschaftsingenieurwesens nach Berlin ging. Nach Abschluss des Studiums widmete sie sich voll und ganz der Kunst, arbeitete als Schauspielerin und Musikerin. Anfang der 2020er begann sie, solo Musik zu machen. Ihre Debüt-EP erschien 2021, ein Jahr später ihr erstes Album „aşk“ (türkisch für „Liebe“). Es ist inspiriert vom psychedelischen Sound der 1970er, vom Synth-Wave der 1980er wie auch von gegenwärtigen Stilen.
Nach einer Kooperation mit Andreas Dorau und Stereo Total’s Brezel Göring geht 2025 die eigene Reise weiter.
„Yaramaz“ aus dem Türkischen eins zu eins übersetzt bedeutet so viel wie „Nichtsnutz“. Kleinen Kindern gegenüber wird der Ausdruck häufig benutzt, wenn sie frech und aufmüpfig sind. Güner Künier hat ihr zweites Album so genannt, um ihre eigene Coming-of-Age-Geschichte zu erzählen. Dabei sind Postpunk und Minimal-/Synthpunk die wichtigsten musikalischen Referenzen; es gibt jedoch eine Menge Spuren weiterer (Sub-)Genres – flächige Shoegaze-Sounds, ein Velvet-Underground-Noir-Vibe, ein bisschen Krautrock und auch Anklänge an Riot Grrrl finden sich auf dem Werk, das alles in allem klingt wie ein empowerndes Album mit der schlichten, aber wichtigen Message: „Geh‘ deinen eigenen Weg und lass‘ dich dabei nicht beirren!“
Güner Künier legt ihre Stimme über OldSchool- & Industrial-Beats, begleitet von LoFi-Gitarren & experimentellen Synthie-Sounds. Güner Künier singt auf englisch und türkisch. Aus ihrem einzigartigen Genre-Mix ergibt sich roh & krachend der einzigartige Sound Güner Küniers. Inhaltlich verhandelt die Musikerin ihre post-migrantische Identität als türkische, in die deutsche Gesellschaft hineinwachsende Frau, während ihr Vibe sich mit brachialem Minimalismus in die Gegenwart projiziert – selbstverwirklicht, frei, feministisch. Güner Künier kennt keine Grenze, lebt das Extrem und verliert sich dabei… – zuletzt noch solo mit reichlich elektronischem Experimental-Equipment,
jetzt im Band-Format: Doomed music for good people! TONITE, live at subrosa!
TICKETS im VVK hier an der Bar gebührenfrei +
zu den üblichen Bedingungen via Rausgegangen!



